Mida Creek

Stellen Sie sich vor, Sie seien in einer Bucht mit den warmen Wassern des Indischen Ozeans,
abgeschlossen von den mit Touristen ueberfüllten Orten in anderen kenianischen Küstengebieten...weit
weit weg von der Zivilisation, wie wir sie kennen.

Stellen Sie sich vor im Schatten von Palmen, Mango-und Cashewnussbäumen zu spazieren, durch die
hohen Gräser, die bis zum Wald und Mangrovenwald reichen.

Sie sind in Mida, einem Dorf mit ca 1000 Einwohnern, die in 48 Familiengehöften aus Strohhütten
harmonisch beieinander wohnen.

Mida wird von dem Arabuko-Sokoke Wald und einer der reichhaltigsten Mangrovenküsten der Welt
begrenzt.

Die Menschen hier gehören dem Giriama Stamm an. Sie sind friedlich, entspannt, arbeiten jedoch
extrem hart, wenn ihnen die Möglichkeit gegeben wird. Sie wuchsen sehr nahe beieinander auf, kennen
ihre gegenseitigen guten und schlechten Eigenschaften. Ihre Art miteinander umzugehen ist
bewundernswert.

Gegen sechs Uhr morgens, bei Sonnenaufgang stehen sie auf, die Kinder kochen Brei aus Polenta, den
sie auf ihrem Land anbauen. Die Ältesten sitzen beieinander und diskutieren Probleme und Neuigkeiten
der Familien im Dorf, die Fischer gehen zur Arbeit, Frauen bearbeiten ihr Land  und die jungen Damen
flechten sich gegenseitig die Haare.

Wenn die heisse Sonne ihren Untergang beginnt und wie ein riesiger Feuerball am Horizont liegt,
treffen sich die Männer und Frauen in einer der im Zentrum gelegenen Kokusnusswein-Bars.
Hier sitzen sie auf Holzstämmen unter einem einfachen Strohdach zusammen und diskutieren die
Ereignisse des Tages. Manche Abende trommeln sie und singen aus voller Brust. Und sonst hört man nur
noch die Grasshüpfer und Frösche im Busch.

Diese Tage zeigten mir was wirkliches Glücklichsein bedeutet.
Mehr Infos zu Mida Creek können in Umweltschutz gefunden werden.
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